Wix, WordPress oder etwas Eigenes: Was für ein Gasthaus wirklich zählt
Ein ehrlicher Vergleich mit abgerufenen Preisen — inklusive der drei Dinge, die auf keiner Preisseite stehen, und einer Entwarnung, die uns eigentlich schadet.

Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch, meist im gleichen Tonfall: „Könnten wir das nicht einfach mit Wix machen? Der Neffe meiner Schwägerin hat da was mit WordPress."
Beides sind ernstzunehmende Antworten. Wix betreibt weltweit gut vier Prozent aller Websites, WordPress über vierzig — das sind keine Nischenprodukte, und wer sie pauschal schlechtredet, verkauft mit Angst statt mit Argumenten.
Trotzdem entscheiden sich Gastgeber regelmäßig für etwas, das im ersten Jahr günstig aussieht und im fünften teuer wird. Nicht wegen der monatlichen Gebühr — die ist überall verkraftbar. Sondern wegen dreier Dinge, die auf keiner Preisseite stehen.
Dieser Text vergleicht ehrlich. Mit abgerufenen Preisen, mit Zahlen aus Primärquellen, und mit einem Kapitel darüber, wann ein Baukasten die richtige Wahl ist — denn das kommt vor.
Erstens: Der Preis, der beworben wird, ist der Preis für Jahr 1
Fangen wir mit dem an, was am leichtesten nachzurechnen ist.
Wix Deutschland, abgerufen am 4. September 2026, Jahresabo, Bruttopreise:
Tarif | pro Monat | pro Jahr |
|---|---|---|
Light | 16,66 € | 199,92 € |
Core | 29,75 € | 357,00 € |
Business | 40,46 € | 485,52 € |
Business Elite | 177,31 € | 2.127,72 € |
Das ist fair kalkuliert und enthält Hosting, SSL, Backups und deutschsprachigen Support. Nur laufen in der Feature-Liste vier Positionen unter dem Vermerk „Kostenlos für 1 Jahr": die Domain, die Rechtstexte, der Site Booster und der Veranstaltungskalender. Die .de-Domain kostet ab Jahr zwei 17,79 € jährlich — bei anderen Endungen ist der Sprung größer, eine im ersten Jahr für 7 € angebotene Domain verlängert sich laut Wix' eigener Domainseite für 41,51 €.
Härter ist es bei IONOS MyWebsite. Der Plus-Tarif kostet im Aktionszeitraum 1 € pro Monat für zwölf Monate. Danach 18 €. Das ist im zweiten Jahr das Achtzehnfache — 12 € gegen 216 €.
Bei WordPress wiederholt sich das Muster auf der Plugin-Ebene. WPForms Basic kostet im ersten Jahr 39,60 $ und schreibt in die eigenen Bedingungen: „Special introductory pricing, all renewals are at full price." Die Verlängerung liegt bei 99 $. Bei der Pro-Stufe geht es von 159,60 auf 399 $.
Merksatz für jedes Angebot, das Sie bekommen: Lassen Sie sich den Preis für das zweite Jahr geben.
Zweitens: Was Baukästen wirklich gut können
Bevor der kritische Teil kommt, gehört das hier hin — sonst wäre dieser Text unehrlich.
Baukästen sind schnell. Deutlich schneller als WordPress. Das lässt sich nicht wegdiskutieren: Der Core Web Vitals Technology Report speist sich aus echten Chrome-Nutzerdaten. Im Juli 2026 bestanden in Deutschland 90,4 Prozent der Wix-Seiten die mobilen Core Web Vitals — bei WordPress waren es 63,7 Prozent. Weltweit liegt Jimdo sogar bei über 94 Prozent.
Ein Wort zur Einordnung, das die Betreiber des Reports selbst dazuschreiben: Korrelation ist keine Kausalität. WordPress-Seiten sind im Schnitt älter, überladener und schlechter gehostet. Aber für die Entscheidung eines Gastgebers zählt der reale Zustand, nicht die Erklärung dafür.
Baukästen haben kein Wartungsrisiko. Kein Plugin-Update, keine veraltete PHP-Version, kein Backup, das seit zwei Jahren stillschweigend fehlschlägt. Der Anbieter kümmert sich, und er kümmert sich zuverlässiger als der Durchschnitt.
Und die Kosten sind im ersten Jahr klar. 199,92 € für eine Visitenkarten-Website mit eigener Domain und ohne Werbebanner ist ein ehrlicher Preis.
Wenn Ihr Haus eine reine Informationsseite braucht — Anfahrt, Öffnungszeiten, Speisekarte, Telefonnummer —, wenn niemand online buchen soll und Sie kein Redesign in fünf Jahren planen: Nehmen Sie einen Baukasten. Wirklich. Sie sparen Geld und Nerven.
Die folgenden Kapitel gelten für alle anderen.
Drittens: Bei Wix können Sie das Design nicht wechseln
Das ist der Punkt, den fast niemand vor der Entscheidung prüft — und er wiegt schwerer als jede Preisdiskussion.
In der offiziellen Wix-Hilfe steht wörtlich:
Es ist derzeit nicht möglich, die Vorlage Ihrer Website zu wechseln, selbst wenn Sie noch keine Inhalte oder Elemente hinzugefügt haben.
Und für Seiten mit Inhalten:
Es ist derzeit nicht möglich, sämtliche Inhalte, Medien und SEO-Einstellungen Ihrer Website von einer bestehenden Seite auf eine neue Vorlage zu übertragen.
Beide Hilfeartikel tragen den Status „Feature Request — wir sammeln Stimmen für dieses Anliegen". Es ist also keine Funktion, die noch kommt, sondern ein seit Jahren offener Wunsch. Für Wix Studio, das professionellere Werkzeug, gilt dasselbe.
Der von Wix genannte Weg ist ein Neubau: neue Seite anlegen, alles von Hand übertragen. Nicht mitgenommen werden Apps von Drittanbietern, Kopf- und Fußbereich, eigener Code, Galerien, Kontakte, Mitglieder, Shop und Buchungen. Wix schreibt selbst dazu, dass der Wechsel die Sichtbarkeit bei Google beeinträchtigen kann.
Übersetzt: In fünf Jahren wirkt Ihre Website altbacken. Bei jeder anderen Lösung tauschen Sie das Aussehen und behalten die Inhalte. Bei Wix bauen Sie neu — inklusive des Risikos, dass Google Sie danach schlechter findet.
Viertens: Der Weg hinein ist gepflastert, der Weg hinaus nicht
Wix bietet einen komfortablen Import aus WordPress: bis zu 5.000 Beiträge samt Bildern und Alt-Texten.
In die andere Richtung gibt es das nicht. Aus der Wix-Hilfe:
Ihre Wix-Website ist eine gewöhnliche HTML5-Seite, gebaut mit der Technologie von Wix. Damit sie richtig funktioniert, muss sie auf den Servern von Wix gehostet und betrieben werden.
Was Sie mitnehmen können: Kontakte, Shop-Produkte und Datensätze als CSV, dazu die Bilder, die Sie selbst hochgeladen haben. Was Sie nicht mitnehmen können: die Website, das Design — und Blogbeiträge lassen sich gar nicht exportieren.
Squarespace kann immerhin einen Teil als WordPress-Datei ausgeben, allerdings ohne Shop, ohne eigenes Design und nur für eine Blog-Seite.
Das ist kein Skandal, sondern Geschäftsmodell. Man sollte es nur wissen, bevor man fünf Jahre Inhalte hineinschreibt: Sie mieten nicht nur die Software. Sie mieten die Form, in der Ihre eigenen Texte und Bilder existieren.
Fünftens: Bei WordPress kostet nicht die Software, sondern der Mensch
Hier wird meistens falsch argumentiert, deshalb ausdrücklich: WordPress selbst ist nicht unsicher.
Der Sicherheitsdienstleister Patchstack hat für 2025 insgesamt 11.334 neue Schwachstellen im WordPress-Umfeld dokumentiert. Davon entfielen auf den WordPress-Kern selbst sechs — allesamt als geringfügig eingestuft.
Die anderen 91 Prozent stecken in Plugins. Und dort sind drei Zahlen unangenehm:
- 46 Prozent der Lücken hatten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keinen Patch (im Jahr davor waren es 33 Prozent).
- Die Zeitspanne bis zur massenhaften Ausnutzung liegt im Mittel bei fünf Stunden.
- Bezahlte Plugins schnitten schlechter ab als kostenlose: dreimal so viele tatsächlich ausgenutzte Lücken.
Kein Gastwirt reagiert innerhalb von fünf Stunden. Deshalb braucht eine WordPress-Seite jemanden, der das übernimmt — und genau das ist der Kostenblock, der in keinem Angebot steht.
Und hier liegt der Punkt, den fast niemand vor Vertragsschluss prüft: Wartung heißt nicht Pflege. Wir haben zehn deutsche Anbieter mit veröffentlichter Preisliste durchgesehen. Bei sechs davon sind Inhaltsänderungen in keinem einzigen Paket enthalten — auch nicht in den teuren. Ein Anbieter verlangt 230 € netto im Monat und schließt Textänderungen ausdrücklich aus; ein anderer 189 € für sein Business-Paket, ebenfalls ohne. Der Preis kauft technische Verfügbarkeit, nicht redaktionelle Arbeit.
Wo Zeit für Inhalte enthalten ist, ist sie knapp bemessen: fünfzehn Minuten, dreißig Minuten, im besten Fall eine Stunde im Monat. Kein Anbieter mit öffentlicher Preisliste bietet mehr als eine Stunde Inhaltsarbeit zum Festpreis. Alles darüber läuft über den Stundensatz — belegt sind 30, 70 und 90 € netto.
Für ein Gasthaus ist das die entscheidende Zahl. Wer im Monat die Öffnungszeiten, die Tageskarte und zwei Veranstaltungstermine ändern lassen will, zahlt entweder rund 90 bis 140 € netto im Monat für ein Paket mit Zeitkontingent — oder 30 € Wartung plus 70 bis 90 € pro Stunde für jede einzelne Änderung. Zwei zusätzliche Textänderungen im Monat kosten dann mehr als der Wartungsvertrag selbst.
Die veröffentlichten Preislisten deutscher Wartungsanbieter reichen von 145 € pro Jahr bis zu 500 € und mehr pro Monat. Rechnet man eine realistische Gasthof-Installation durch — Hosting, Theme, ein Formular-Plugin, Mehrsprachigkeit für Deutsch und Englisch, ein Buchungswerkzeug, Backup, Sicherheit, plus Betreuung —, landet man je nach Anspruch zwischen etwa 430 € und 2.400 € im Jahr. Im teureren Fall ist die Hälfte davon der Wartungsvertrag.
Und die Zahl, die zeigt, was ohne diesen Vertrag passiert: Nach der offiziellen WordPress-Statistik liefen Anfang September 2026 rund 32 Prozent aller Installationen mindestens eine Hauptversion hinterher, und knapp 39 Prozent auf einer PHP-Version, die keine Sicherheitsupdates mehr bekommt.
Ein Nachtrag zur Unruhe im WordPress-Projekt
Seit dem Streit zwischen dem WordPress-Mitgründer und dem Hoster WP Engine im Herbst 2024 wird viel über die Zukunft des Projekts geschrieben. Für die Praxis eines Gasthofs muss man das nüchtern einordnen: Betrieblich hat davon niemand etwas gemerkt. Sicherheitsupdates liefen durchgehend, und 2026 gab es wieder drei große Versionen — die befürchtete dauerhafte Verlangsamung ist ausgeblieben.
Was bleibt, ist ein struktureller Punkt: Die Infrastruktur, über die Millionen Websites ihre Sicherheitsupdates beziehen, wird von einer Privatperson kontrolliert, ohne Aufsichtsgremium — und 2024 wurde gezeigt, dass diese Kontrolle als Druckmittel eingesetzt werden kann. Als Grundlage für eine Kaufentscheidung ist das kein Ausschlusskriterium. Als Fußnote gehört es dazu.
Was ein Gasthaus zusätzlich braucht
Bis hierhin galt alles für jede Website. Jetzt kommt der Teil, an dem generische Werkzeuge Zusatzkosten erzeugen.
Allergene, sobald online bestellt wird
Wenn auf Ihrer Seite bestellt werden kann, ist die Rechtslage eindeutig. Artikel 14 Absatz 2 der EU-Lebensmittelinformationsverordnung erstreckt die Kennzeichnungspflicht ausdrücklich auf den Verkauf über „Fernkommunikationstechniken", und Artikel 44 macht die vierzehn Allergene bei loser Ware verpflichtend. Die Angaben müssen vor dem Abschluss der Bestellung verfügbar sein.
Für die reine Informations-Speisekarte ohne Bestellfunktion ist die Lage weicher: Die deutsche Durchführungsverordnung nennt „elektronische Informationsangebote" als zulässiges Mittel, macht die Website aber nicht zur Pflicht. Wer die Karte online stellt, sollte die Allergene trotzdem mitführen — schon weil die Alternative ein Telefonat mit einem verunsicherten Gast ist.
Zimmerbuchung
Hier wird es bei Baukästen unübersichtlich. Bei Wix sind die Gastro-Apps im App-Markt als „Kostenlos installieren" gelistet, was in die Irre führt: Die Speisekarte anzeigen ist kostenlos. Bestellungen annehmen oder Tische reservieren erfordert ein Tarif-Upgrade. Zimmer buchen erfordert den Business-Tarif — 485,52 € im Jahr.
Und dann läuft die Zimmerbuchung nicht über Wix, sondern über HotelRunner, einen Drittanbieter. Dessen App wird im Wix-App-Markt mit 2,3 von 5 Sternen bei 320 Bewertungen geführt (Stand 4. September 2026). Bewertungsseiten sind negativ selektiert, das gehört zur Einordnung dazu — trotzdem ist eine Kette aus Gasthof, Wix und HotelRunner drei Glieder lang, und im Störungsfall ist keineswegs klar, wer zuständig ist. Wie viele Buchungskanäle angebunden werden können, hängt laut Wix von einem weiteren, nicht bezifferten Tarif ab.
Barrierefreiheit — und warum Sie sich davon nicht ängstigen lassen sollten
Hier steht die häufigste Verkaufslüge der Branche, und sie widerspricht dem, was wir selbst gerne verkaufen würden.
Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Viele Agenturen erzählen seitdem, jede Gastro-Website mit Buchungsfunktion sei jetzt nachrüstungspflichtig. Das stimmt für den typischen Gasthof nicht.
§ 3 Absatz 3 des Gesetzes nimmt Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, ausdrücklich aus. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit — die zuständige offizielle Auskunftsstelle — schreibt in ihren häufigen Fragen wörtlich, dass diese Betriebe ihre Dienstleistungen nicht barrierefrei gestalten müssen, und dass nur die Herstellung von Produkten unter das Gesetz fällt. Eine Online-Buchung ist eine Dienstleistung. Als Kleinstunternehmen gilt, wer weniger als zehn Personen beschäftigt und dabei höchstens zwei Millionen Euro Umsatz oder Bilanzsumme erreicht. Nach der amtlichen Statistik trifft die Umsatzschwelle auf rund 96 Prozent der Betriebe im deutschen Gastgewerbe zu.
Zwei Einschränkungen gehören allerdings dazu:
Die Ausnahme ist eine Schwelle, kein Dauerzustand. Wächst Ihr Haus über zehn Beschäftigte, fällt sie weg. Dann gilt die Pflicht nach Auffassung der Bundesfachstelle nicht nur für die Buchungsstrecke, sondern für die gesamte Website — bei einem Bußgeldrahmen von bis zu 100.000 €. Wer heute etwas baut, das er später nicht umbauen kann, baut das Problem ein.
Und wer ein fremdes Buchungswerkzeug einbindet, übernimmt eine Prüfpflicht. Die Bundesfachstelle schreibt ausdrücklich, dass Nachweise oder Zertifizierungen zur Barrierefreiheit anzufordern und die Verträge daraufhin zu prüfen sind. Ein eingebettetes Widget verschiebt die Verantwortung nicht.
Wix hat dafür einen Assistenten, der gegen WCAG 2.2 prüft. Im zugehörigen Hilfeartikel steht allerdings, dass eine Gesetzeskonformität auch nach dessen Nutzung nicht garantiert werden kann — und dass er CMS-Inhalte, Apps von Drittanbietern und Kassenseiten nicht prüft. Also genau die Stellen, an denen das Gesetz greifen würde.
Zwei Dinge, die Ihnen niemand verkaufen sollte
Schema.org für die Speisekarte bringt keine „Rich Results". Google dokumentiert in seiner offiziellen Übersicht (Stand Juni 2026) kein Menü-, kein Restaurant- und kein Hotel-Format. Verwertbar sind „Local business", Veranstaltungen, Bewertungen und Ferienwohnungen. Strukturierte Daten sind trotzdem sinnvoll — als saubere Datengrundlage für Kartendienste, lokale Suche und zunehmend für KI-Antworten. Nur eben nicht als Ranking-Trick.
Und „Wix ist nicht DSGVO-konform" ist nicht haltbar. Wix.com Ltd. sitzt in Israel, und Israel hat eine Angemessenheitsentscheidung der EU-Kommission. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist dort nötig wie bei jedem anderen Dienstleister auch. Wer mit diesem Argument verkauft, verkauft mit Angst.
Was wann die richtige Wahl ist
Ihre Lage | Die richtige Antwort |
|---|---|
Reine Informationsseite, keine Buchung, kein Redesign geplant | Baukasten. Günstig, schnell, wartungsfrei. |
Es gibt einen Dienstleister mit Wartungsvertrag und eine besondere Anforderung — Kasse, Warenwirtschaft, eigene Schnittstelle | WordPress. Alles ist möglich, wenn jemand es pflegt. |
Zimmerbuchung, mehrere Sprachen, Speisekarte mit Allergenen, und niemand im Haus, der Software wartet | Etwas Fachspezifisches. Ein generischer Baukasten wird hier zur Bastelei. |
Wenn Sie zum dritten Fall gehören, geht es nicht um den Monatspreis. Es geht darum, ob die Dinge, die ein Gastbetrieb ohnehin braucht, eingebaut sind — oder ob Sie sie aus vier Zukaufwerkzeugen zusammensetzen und dann dafür haften.
Wie wir das bei Wirtix gelöst haben
Wir sind der dritte Fall, und deshalb gibt es uns.
Speisekarte, Zimmer, Anfragen, Belegung, Mehrsprachigkeit und strukturierte Daten sind keine Apps, die man dazukauft, sondern Bestandteile. Das Consent-Werkzeug ebenso — und zwar eines, das Analyse- und Marketing-Skripte tatsächlich erst nach der Einwilligung lädt, statt nur einen Hinweis anzuzeigen. Die Datenschutzerklärung entsteht als Entwurf aus den Funktionen, die bei Ihnen wirklich aktiv sind. Es gibt keine Position, die nach zwölf Monaten aus der Rechnung nach oben wandert.
Zwei Dinge, die wir heute nicht haben, damit Sie es hier lesen und nicht nach der Anmeldung: Für Allergene gibt es noch kein eigenes Feld in der Speisekarte — wer online bestellen lässt, führt sie derzeit im Beschreibungstext mit. Und Impressum und AGB müssen Sie selbst beisteuern; dafür gibt es bei uns keine Vorlage.
Und die zwei Punkte, an denen Baukästen unangenehm werden, haben wir bewusst anders gelöst: Das Aussehen Ihrer Seite ist von den Inhalten getrennt — ein neues Erscheinungsbild ist ein Wechsel, kein Neubau. Und Ihre Inhalte gehören Ihnen, in exportierbarer Form, ohne dass wir dafür jemanden anrufen müssten.
Wie sich das in der Praxis anfühlt, erzählt am besten jemand, der es hinter sich hat: Christopher Erl vom Brauerei-Gasthof Erl-Bräu hat drei Jahre lang versucht, sein betagtes WordPress selbst am Leben zu halten.
Alle Preise und Zitate wurden am 4. September 2026 direkt bei den Anbietern abgerufen; Wix-Preise als Bruttopreise im Jahresabo. Die Leistungsdaten stammen aus dem Core Web Vitals Technology Report (Erhebungsmonat Juli 2026, echte Chrome-Nutzerdaten), die Sicherheitszahlen aus dem Patchstack-Jahresbericht vom 25. Februar 2026 für das Berichtsjahr 2025. Die Ausführungen zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz geben die veröffentlichte Auffassung der Bundesfachstelle Barrierefreiheit wieder und sind keine Rechtsberatung — für Ihren konkreten Fall, insbesondere nahe der Zehn-Beschäftigten-Schwelle, fragen Sie bitte anwaltlichen Rat.